Windsurfen im Winter

Windsurfen im Winter ist eines der aufregendsten Erlebnisse. Mit der richtigen Ausrüstung und Vorbereitung kann man auch bei sinkenden Temperaturen ins Wasser gehen.

Das befriedigende Gefühl, wenn man aus dem Wasser kommt, ist schwer zu schlagen. Ganz zu schweigen von der virtuellen Ehrenplakette, die man von Passanten erhält, für die sich bereits der Wind so kalt anfühlt wie die Arktis. Dabei entstehen gerade in den Wintermonaten oftmals gute Tiefdrucksysteme, die ausgezeichnete Surfbedingungen bieten.

Beim Windsurfen im Winter ist es egal, wie man aussieht. Vielmehr ist die richtige Kleidung entscheidend, um auch im Winter surfen zu gehen.

An erster Stelle steht der Neoprenanzug. Man benötigt einen guten Winteranzug, der gut sitzt und speziell fürs Windsurfen im winterlichen Klima entwickelt wurde. Ein 5/3 mm dicker Neoprenanzug ist sinnvoll, und sowohl doppelte als auch einreihige Varianten eignen sich.

Neoprenanzüge haben in den letzten Jahren zahlreiche Veränderungen durchlaufen. Thermische Westen können ebenfalls eine gute Mittel-/Basisschicht unter einem Neoprenanzug bilden. Es ist wichtig, dass der Körper warmgehalten wird.

Für das Windsurfen im Winter werden Stiefel von mindestens 3 mm benötigt. Handschuhe können benutzt werden, aber diese müssen spezifisch für Windsurfen sein. Andernfalls können sie Krämpfe in den Unterarmen auslösen.

Wenn das Wetter richtig kalt wird, sorgen Sturmhauben für große Wärme für den Kopf.

Das Tragen von wärmeren, dickeren Neoprenanzügen führt zu schnellerer Ermüdung. Sie schränken auch die Bewegungsfreiheit der Arme ein, was sich ebenfalls auf die Müdigkeit auswirken kann.

Beim Windsurfen im Winter sollte man nicht mit einer festgelegten Zeitspanne auf das Wasser gehen. Vielmehr ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören.

Die Wetterbeobachtung im Winter ist bedeutend für die eigene Sicherheit. Es mag jetzt schön und sonnig sein, aber wer weiß, was die nächsten 30 Minuten bringen werden. Gerade in den Wintermonaten sind stürmisches Wetter und dramatische Wetter-, Richtungs- oder Windstärkenänderungen die Regel.

Vor allem fortgeschrittene Windsurfer stellen sich selbst vor ein Problem. Sie warten auf perfekte Bedingungen. Sie gehen daher nicht so oft wie möglich aufs Board. Besser ist es, einfach auf das Wasser zu gehen und das zu genießen, was man an diesem Tag bekommt.