Der richtige Umgang mit den Fußschlaufen beim Windsurfen

Sobald wir herausgefunden haben, wie man das Gurtzeug richtig benutzt, werden wir mehr als nur ein paar Stürze ins Wasser erlebt haben. Es ist an der Zeit, den Umgang mit den Fußschlaufen zu erlernen.

Sei es, um nicht vom Surfbrett gezogen zu werden oder um das Brett beim Abspringen von einer Welle unter Kontrolle zu halten, die Fußschlaufen sind ein entscheidender Bestandteil beim Windsurfen mit Speed.

Voraussetzung für das richtige Benutzen der Fußschlaufen ist in der Regel das Wissen, wie man beim Windsurfen gleitet. Die Hauptschwierigkeit ist die Position der Fußschlaufen auf dem Brett. Sie liegen viel weiter hinten als die Grundposition beim Windsurfen. Das bedeutet, dass wir lernen müssen, mit den Füßen weiter hinten zu surfen und das Gewicht auf der Rückseite mit der Segelstellung und dem Druck auf den Mastfuß auszugleichen.

Fußschlaufen und Fußpositionen

Der Segeldruckpunkt und der Schwerpunkt weiter hinten bewirken, dass das Board langsamer wird und in den Wind schießt. Um dies zu vermeiden, ist eine neue Körperhaltung zu erlernen, bei der die Füße weiter hinten stehen.

Wie lerne ich den Umgang mit den Fußschlaufen?

Einfacher ist es, zunächst ohne Fußschlaufen zu starten und sich langsam daran zu gewöhnen, mit den Füßen allmählich weiter hinten zu surfen. So gewöhnt man sich langsam daran, komfortabel mit den Füßen hinten zu surfen, wo sich die Fußschlaufen befinden.

Wie kann man verhindern, dass sich das Board mit den Füßen in den Fußschlaufen in den Wind dreht?

Wenn wir unsere Füße zurückbewegen, neigen wir dazu, unsere Körperposition in Bezug auf das Board wie immer beizubehalten. Das bedeutet aber, dass wir das Segel nach hinten auf das Brett bringen. Wir verlagern nicht nur unser Gewicht weiter nach hinten, sondern bewegen auch das Segel zurück. Das Board dreht sich unkontrolliert in den Wind.

Zwei Maßnahmen wirken dieser Situation entgegen. Die erste besteht darin, das Segel bewusst nach vorne zu lehnen. Die zweite Möglichkeit besteht darin, Druck auf den Mastfuß auszuüben. Dies führt dazu, dass das Board eine seitliche Kraft auf der Vorderseite aufnimmt, die es auf Kurs hält.